Benötigte Materialien:
Die fünf Laternen unten brauchen unterschiedliche Materialien – die genaue Liste steht jeweils direkt bei der Anleitung. Das hier ist die Grundausstattung, mit der du alle fünf bauen kannst.
Für den Laternenkörper – je nach Anleitung eines davon:
- 1 leerer Milchkarton oder Saftkarton (1 Liter), ausgespült und trocken
- 1 Luftballon (rund, nicht länglich) und eine Schüssel als Halter
- Tonpapier oder Fotokarton A3 in Schwarz, Rot oder Dunkelblau
- 1 leere Konservendose mit glattem Rand
Zum Bekleben und Leuchten:
- Transparentpapier in Gelb, Orange, Rot – das ist das Material, das Laternen leuchten lässt. Seidenpapier geht auch, es leuchtet etwas matter.
- Weißes Butterbrotpapier als günstige Alternative zu Transparentpapier
- Tapetenkleister ohne Lösungsmittel oder selbst gekochter Mehlkleister (1 Teil Mehl, 2 Teile Wasser, kurz aufkochen, abkühlen lassen)
- Bastelkleber und ein Klebestift für die schnellen Stellen
- Getrocknete Herbstblätter, gepresst (für die Blätter-Laterne)
Werkzeug und Zubehör:
- Kindersichere Schere, Bleistift, Lineal, Locher
- Blumendraht oder stabiler Basteldraht, etwa 30 Zentimeter pro Laterne
- 1 Laternenstab mit LED-Licht (im Handel etwa 4 bis 6 Euro) oder ein LED-Teelicht
- Für die Dosenlaterne: Hammer, ein dicker Nagel, ein altes Handtuch – ausschließlich für Erwachsene
Was nicht auf die Liste gehört: echte Kerzen und Teelichter mit Flamme. Warum, steht unten im Abschnitt zur Beleuchtung – und es ist der wichtigste Satz dieser Anleitung.
Anleitung:

St. Martin ist der einzige Bastel-Termin im Jahr mit festem Datum und echtem Zeitdruck: Die Kita gibt die Laterne als Hausaufgabe mit, der Umzug findet statt, fertig oder nicht. Hier sind fünf Laternen für unterschiedliche Altersstufen, jede mit Materialliste, Schritten und ehrlicher Zeitangabe – damit du weißt, was am Abend vorher noch geht und was nicht.
Wann ist St. Martin 2026?
Der Martinstag ist immer der 11. November. 2026 fällt er auf einen Mittwoch. Wichtig für die Planung: Viele Kitas, Gemeinden und Schulen legen ihren Laternenumzug auf das Wochenende davor oder danach – also auf den 7./8. oder 14./15. November. Frag früh nach dem Termin, denn er entscheidet, wie viel Zeit du wirklich hast.
Zeitplan, der funktioniert:
- Bis 1. November: Termin klären, Material besorgen, Milch- oder Saftkarton sammeln und ausspülen.
- 1. bis 3. November: Herbstblätter auf einem Spaziergang sammeln und zwischen Zeitungspapier pressen – das braucht zwei bis drei Tage.
- Spätestens 7. November: Die Pappmaché-Laterne starten. Sie braucht 24 bis 48 Stunden Trockenzeit, daran scheitern die meisten Laternen am 10. November.
- Jederzeit, auch am Abend vorher: Milchkarton-Laterne und Blätter-Laterne. Beide sind in 30 bis 45 Minuten plus kurzer Trockenzeit fertig.
- Am Tag davor: Batterien im Laternenstab testen. Nichts ist ärgerlicher als eine fertige Laterne, die beim Umzug dunkel bleibt.
Welche Laterne passt zu welchem Alter?
- Ab 3 Jahren: Milchkarton-Laterne – 30 Minuten, stabil, nahezu unzerstörbar. Das Kind reißt und klebt, der Erwachsene schneidet.
- Ab 4 Jahren: Blätter-Laterne – 40 Minuten plus Pressen der Blätter. Der Spaziergang gehört zum Projekt.
- Ab 5 Jahren: Luftballon-Laterne aus Pappmaché – 2 x 30 Minuten Arbeitszeit, aber 24 bis 48 Stunden Trockenzeit. Die schönste, aber nicht die schnellste Laterne.
- Ab 6 Jahren: Transparentpapier-Stern – 50 Minuten. Erfordert genaues Schneiden entlang einer Linie.
- Ab 8 Jahren mit Erwachsenem: Konservendosen-Laterne – 45 Minuten plus eine Nacht im Gefrierfach. Hämmern, Metall, laut und beliebt.
1. Milchkarton-Laterne (ab 3 Jahren, 30 Minuten)
Material: 1 leerer Milch- oder Saftkarton (1 Liter), Transparentpapier in Gelb und Orange, Kleister, Pinsel, Schere, Locher, 30 Zentimeter Blumendraht, LED-Teelicht oder Laternenstab.
- Den Karton ausspülen und über Nacht umgedreht trocknen lassen. Reste von Milch riechen später, das verzeiht keine Laterne.
- Ein Erwachsener schneidet den Karton oben auf etwa 15 Zentimeter Höhe ab und schneidet in jede der vier Seiten ein großes Fenster – Rand von zwei Zentimetern stehen lassen, sonst wird die Laterne instabil.
- Das Kind reißt Transparentpapier in Schnipsel, etwa handtellergroß. Reißen ist für Dreijährige leichter als Schneiden und sieht am Ende besser aus.
- Den Karton außen dünn mit Kleister einstreichen und die Schnipsel überlappend aufkleben, bis nichts mehr durchscheint. Über die Fenster wird einfach weitergeklebt – dort entsteht die leuchtende Fläche.
- Eine Stunde trocknen lassen. Auf der Heizung geht es schneller, aber nicht direkt darauf, sonst wellt sich das Papier.
- Gegenüberliegend zwei Löcher mit dem Locher stanzen, etwa 1,5 Zentimeter unter dem Rand. Den Draht durchziehen und zu einem Bügel verdrehen.
- LED-Teelicht hineinstellen oder den Laternenstab am Bügel einhaken. Fertig.
Tipp: Diese Laterne ist die Rettung für den Abend vorher. Sie übersteht Regen besser als alle anderen, weil die Kartonbeschichtung Wasser abhält, und sie fällt beim Umzug nicht in sich zusammen.
2. Luftballon-Laterne aus Pappmaché (ab 5 Jahren, 2 Tage Trockenzeit)
Material: 1 runder Luftballon, 1 Schüssel als Halter, Transparent- oder Seidenpapier in Gelb, Orange und Rot, Kleister, breiter Pinsel, Schere, Draht, Vaseline oder Speiseöl, Zeitungspapier zum Unterlegen.
Zeit ehrlich gesagt: 30 Minuten Arbeit am ersten Tag, 30 Minuten am dritten – dazwischen muss die Laterne komplett durchtrocknen. Wer am 10. November anfängt, wird am 11. keine Laterne haben.
- Den Luftballon aufblasen – das macht ein Erwachsener – und zuknoten. Mit dem Knoten nach unten in eine Schüssel setzen, damit er still hält.
- Den Ballon dünn mit Vaseline oder Öl einreiben. Dann lässt sich die Papierhülle später leichter lösen.
- Papier in Schnipsel reißen. Für eine Laterne braucht man überraschend viel – etwa drei A3-Bögen.
- Erste Schicht: Jeden Schnipsel in Kleister tauchen oder mit dem Pinsel bestreichen und überlappend auf den Ballon legen. Das untere Drittel um den Knoten bleibt frei, dort kommt später der Boden heraus.
- Zweite und dritte Schicht genauso, jeweils kreuzweise versetzt. Drei Schichten tragen, zwei reißen, vier leuchten nicht mehr.
- Trocknen: 24 bis 48 Stunden an einem warmen, luftigen Platz. Die Laterne ist fertig, wenn sich das Papier hart und nicht mehr kühl anfühlt.
- Den Ballon mit einer Nadel anstechen und herausziehen. Er löst sich meist mit einem Plopp. Reste sofort entsorgen – geplatzte Ballonstücke sind für Kleinkinder eine Erstickungsgefahr.
- Die Öffnung mit der Schere gerade beschneiden, oben zwei Löcher stanzen, Rand mit Klebeband verstärken und den Drahtbügel einsetzen.
Tipp: Aufgeklebte Sterne, Monde oder ausgeschnittene Tierformen aus dunklem Tonpapier zeichnen sich im Dunkeln als Schattenriss ab – der Effekt, für den diese Laterne gebaut wird.
3. Transparentpapier-Stern (ab 6 Jahren, 50 Minuten)
Material: schwarzes oder dunkelblaues Tonpapier A3, Transparentpapier in Gelb und Rot, Bleistift, Schere, Lineal, Klebestift, Draht, Locher.
- Aus dem Tonpapier einen Streifen von 40 x 15 Zentimetern schneiden. Das wird der Laternenmantel.
- Auf dem Streifen vier bis fünf Sterne vorzeichnen – mit einer Schablone oder freihand. Rundherum mindestens zwei Zentimeter Rand lassen.
- Die Sterne ausschneiden: In die Mitte der Form einstechen, dann von innen nach außen schneiden. Für Sechsjährige ist das anspruchsvoll, aber machbar. Ein Erwachsener sticht das erste Loch vor.
- Transparentpapier so zuschneiden, dass es jedes Sternloch mit einem Zentimeter Überlappung bedeckt, und von der Innenseite aufkleben. Nur am Rand kleben, nicht in der Fläche, sonst gibt es matte Flecken.
- Den Streifen zum Zylinder formen, zwei Zentimeter überlappen lassen und kleben. Mit Wäscheklammern fixieren, bis der Kleber hält.
- Für den Boden einen Kreis aus Tonpapier schneiden, der etwas größer ist als der Zylinder, am Rand alle zwei Zentimeter einschneiden, die Laschen nach oben biegen und innen festkleben.
- Oben zwei Löcher stanzen, mit Klebeband verstärken, Drahtbügel einsetzen, LED-Licht einhängen.
Tipp: Zwei Lagen Transparentpapier übereinander – Gelb unter Rot – geben ein warmes Orange, das viel schöner leuchtet als eine einzelne Farbe.
4. Blätter-Laterne aus dem Herbstspaziergang (ab 4 Jahren, 40 Minuten)
Material: 8 bis 12 gepresste Herbstblätter, 1 Bogen Transparentpapier oder weißes Butterbrotpapier (etwa 40 x 15 Zentimeter), Tonpapier für Rand und Boden, Kleister, weicher Pinsel, Draht.
- Zwei bis drei Tage vorher: Blätter sammeln. Am besten flache, trockene Blätter von Ahorn, Birke oder Eiche. Zwischen Zeitungspapier legen, Bücher darauf, pressen. Feuchte Blätter schimmeln später in der Laterne.
- Eilige Variante: Die Blätter zwischen zwei Lagen Backpapier bei mittlerer Hitze bügeln – ein Erwachsener, zwei Minuten, fertig gepresst.
- Das Transparentpapier flach auslegen und dünn mit Kleister bestreichen.
- Die Blätter aufsetzen und mit dem Pinsel von oben vorsichtig überstreichen, immer von der Blattmitte nach außen. Nicht reiben, sonst reißt das Blatt.
- Eine Stunde flach trocknen lassen.
- Oben und unten einen zwei Zentimeter breiten Tonpapierstreifen aufkleben – er gibt der Laterne Halt. Dann zum Zylinder kleben und einen Boden wie bei Anleitung 3 einsetzen.
- Löcher stanzen, Draht einsetzen, LED-Licht hinein.
Tipp: Im Licht sieht man die Blattadern als feines Netz. Das ist der Moment, in dem sich das Pressen gelohnt hat – und ein guter Anlass, mit dem Kind über den Aufbau eines Blattes zu sprechen.
5. Konservendosen-Laterne (ab 8 Jahren, nur mit Erwachsenem)
Material: 1 leere Konservendose mit glattem Rand, Wasser, Papier und Stift für das Muster, Klebeband, Hammer, 1 dicker Nagel, altes Handtuch, Draht, LED-Teelicht.
- Die Dose ausspülen, bis zum Rand mit Wasser füllen und über Nacht einfrieren. Das Eis stützt die Wand – ohne diesen Schritt verbeult die Dose beim ersten Hammerschlag.
- Ein einfaches Punktmuster auf Papier zeichnen – Stern, Mond, Herz oder der Anfangsbuchstabe des Kindes – und das Papier um die Dose kleben.
- Die Dose auf ein gefaltetes Handtuch legen, damit sie nicht wegrollt.
- Jetzt Loch für Loch: Nagel auf einen Punkt setzen, der Erwachsene hält, das Kind schlägt mit dem Hammer – oder umgekehrt, je nach Kind. Nicht zu nah am Rand und nicht zu dicht aneinander, sonst reißt das Blech.
- Oben zwei gegenüberliegende Löcher für den Bügel schlagen.
- Das Eis im Spülbecken schmelzen lassen, Dose innen und außen trocknen.
- Den Dosenrand komplett mit Textilklebeband abkleben – auch wenn er glatt wirkt. Draht als Bügel einsetzen, LED-Teelicht hineinstellen.
Sicherheit: Die Lochkanten sind innen scharf, deshalb bleibt das Licht drin und die Finger draußen. Diese Laterne wird am Stab getragen, nicht am Dosenkörper.
Laternenstab und Beleuchtung: LED statt Kerze
Der wichtigste Satz dieser Anleitung: In eine selbstgebaute Laterne aus Papier gehört niemals eine echte Kerze oder ein Teelicht mit Flamme. Transparentpapier, Seidenpapier und getrocknete Blätter brennen innerhalb von Sekunden, und zwar genau in dem Moment, in dem ein Kind die Laterne beim Laufen schräg hält. Kinder tragen ihre Laterne nicht ruhig – sie rennen damit.
Das funktioniert stattdessen:
- Laternenstab mit LED-Licht – die beste Lösung. Teleskopstab mit kleiner Lampe am Haken, hält jahrelang, kostet 4 bis 6 Euro. Batterien sind austauschbar.
- LED-Teelicht – für Laternen, die zu Hause auf der Fensterbank stehen. Mit einem Klebepad am Boden fixieren, dann kippt es nicht.
- Kleine LED-Lichterkette – ergibt in einer Pappmaché-Laterne ein weiches, gleichmäßiges Licht. Batteriefach außen am Bügel festkleben.
Zu den Batterien: LED-Teelichter arbeiten mit Knopfzellen. Diese sind beim Verschlucken lebensgefährlich und müssen innerhalb von Stunden ärztlich entfernt werden. Verwende nur Teelichter mit verschraubtem Batteriefach und halte sie konsequent von Kindern unter 3 Jahren fern.
Die drei bekanntesten Laternenlieder
Die Lieder gehören zum Umzug wie die Laterne. Diese drei kennt in der DACH-Region fast jedes Kita-Kind – es lohnt sich, sie vorher ein paar Mal zu singen, damit das Kind beim Umzug mitkommt:
- „Ich geh mit meiner Laterne" – beginnt mit „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir". Das Klassiker-Lied, meist das erste beim Umzug.
- „Laterne, Laterne" – „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne". Kurz, eingängig, auch für Dreijährige nach zwei Durchgängen singbar.
- „Sankt Martin" – „Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind". Erzählt die Legende und ist damit der natürliche Anlass, dem Kind zu erklären, warum es am 11. November überhaupt mit einer Laterne durch die Dunkelheit läuft: Der Soldat Martin teilte seinen Mantel mit einem frierenden Bettler.
Troubleshooting: Wenn die Laterne nicht will
- Das Transparentpapier reißt beim Kleben. Zu viel Kleister. Streiche den Untergrund dünn ein, nicht das Papier, und drücke die Schnipsel nur an, statt zu reiben.
- Die Klebenaht hält nicht. Klebestift ist für Tonpapier zu schwach. Nimm Bastelkleber und fixiere die Naht fünf Minuten mit Wäscheklammern.
- Die Laterne leuchtet kaum. Zu viele Papierschichten oder zu dunkle Farben. Drei Schichten sind das Maximum; Gelb und Orange leuchten deutlich besser als Blau oder Grün.
- Der Bügel reißt aus. Die Löcher sitzen zu nah am Rand. Mindestens 1,5 Zentimeter Abstand und die Stelle innen mit Klebeband oder einem Pappstück verstärken.
- Die Laterne kippt am Stab. Der Bügel ist nicht mittig. Beide Löcher müssen sich exakt gegenüberliegen – notfalls ein neues Lochpaar setzen.
- Das Pappmaché ist am Umzugstag noch feucht. Dann bleibt sie zu Hause und das Kind nimmt die Milchkarton-Laterne. Deshalb lohnt es sich, immer eine schnelle Zweitlaterne zu haben.
- Es regnet beim Umzug. Die Milchkarton-Laterne hält am besten durch. Bei den Papiervarianten hilft eine aufgeschnittene Klarsichthülle als Dach über dem Bügel.
Noch mehr Ideen für die Laternenzeit
Wer eine funkelnde Variante sucht, findet in unserer Anleitung Magische Unterwasserwelt-Laterne eine Laterne mit Meerestieren und Glitzereffekt – die funktioniert auch außerhalb der Martinszeit. Für den Nachmittag vor dem Umzug, wenn die Spannung groß und die Geduld klein ist, eignen sich Herbst-Ausmalbilder zum kostenlosen Ausdrucken mit Blättern, Kastanien und Igeln. Und wenn die Kinder eher auf Gruseliges stehen, liegen die Halloween-Ausmalbilder gleich daneben.
Lernziele:
Eine Laterne ist für Kinder weit mehr als Bastelarbeit – sie ist das Objekt, mit dem sie an einem Abend im November durch die Dunkelheit laufen. Entsprechend viel steckt darin:
- Feinmotorik und Kraftdosierung: Transparentpapier muss vorsichtig angedrückt werden, ein Nagel braucht einen kräftigen Schlag. Zwei gegensätzliche Bewegungsmuster in einem Projekt.
- Geduld und Zeitgefühl: Pappmaché trocknet nicht schneller, weil man daneben steht. Kinder erleben hier eine Wartezeit, die sich nicht verhandeln lässt – eine der schwierigeren Erfahrungen für Fünfjährige.
- Licht und Dunkelheit begreifen: Warum leuchtet Transparentpapier und schwarzes Tonpapier nicht? Die Laterne ist ein anschauliches Experiment zu Lichtdurchlässigkeit.
- Naturkunde ganz praktisch: Beim Sammeln und Pressen der Blätter lernen Kinder Ahorn, Birke und Eiche am Blatt zu unterscheiden und sehen im Gegenlicht die Blattadern.
- Sicherheitsbewusstsein: „Warum keine echte Kerze?" ist eine Frage, die Kinder selbst beantworten können, wenn man sie fragt. Verstandene Regeln halten länger als verbotene.
- Werkzeugkompetenz: Hammer und Nagel unter Anleitung zu führen, ist für Achtjährige ein echter Zuwachs an Selbstvertrauen.
- Teilen und Mitgefühl: Die Martinslegende – ein Soldat teilt seinen Mantel mit einem Bettler – ist eine der wenigen Geschichten, die Kindern das Prinzip Teilen ohne Moralpredigt vermittelt.
- Gemeinschaft: Singen im Zug, alle mit selbstgebauter Laterne. Dass das eigene Werk Teil von etwas Größerem ist, erleben Kinder an diesem Abend sehr direkt.
Weiterbasteln, ausmalen, feiern
