Roboter Ausmalbilder zeigen freundliche Maschinenfiguren, die Kinder mit ihren eigenen Farben zum Leben erwecken. Ein kleiner Gartenroboter gießt Blumen, ein runder Helfer räumt Spielzeug in eine Kiste, und ein Weltraumroboter schwebt zwischen Planeten und Sternen. Antennen, Schrauben, Knöpfe und Bildschirme teilen die Figuren in viele klar umrissene Flächen, die zum Ausprobieren einladen. Für den Körper eignen sich Silbergrau, Blau oder ein warmes Kupferbraun, während Lämpchen und Anzeigen in Gelb, Rot oder Grün leuchten dürfen. Wer mag, gibt seinem Roboter ein buntes Streifenmuster, Punkte auf den Armen oder ein selbst erfundenes Zeichen auf der Brust. Manche Kinder malen ihre Figur glänzend und neu, andere ergänzen Flicken, Rostflecken und kleine Beulen, weil der Roboter schon viele Abenteuer erlebt hat. Kontraste helfen dabei, einzelne Teile voneinander abzuheben: Dunkle Gelenke lassen helle Platten deutlicher hervortreten, und ein blauer Hintergrund bringt einen orangefarbenen Roboter zum Leuchten. Auch der Ort, an dem die Figur unterwegs ist, lässt sich gestalten, etwa eine Werkstatt mit Werkzeugen, ein Garten mit Beeten oder eine Stadt mit hohen Häusern. Ob der Roboter Räder, Ketten oder lange Beine bekommt, entscheidet allein das Kind beim Ausmalen und Weiterzeichnen. Auch Nebenfiguren wie ein kleiner Hund aus Blech oder eine summende Biene mit Propeller können dazugemalt werden. Eltern und Großeltern können fragen, welche Aufgabe der Roboter erledigt und welche Farbe zu dieser Aufgabe passt. So entsteht aus einer Vorlage eine eigene Erfindung, die ganz nach den Vorstellungen des Kindes aussieht und keiner bekannten Figur nachempfunden sein muss.
Roboter regen Fragen an, die Kinder aus dem Alltag kennen: Wie bewegt sich ein Mähroboter von allein über den Rasen, und warum braucht eine Maschine Strom? Beim Malen können Erwachsene solche Fragen aufgreifen, ohne aus der Malzeit eine Unterrichtsstunde zu machen. Jüngere Kinder im Kindergartenalter wählen Roboter mit großen, eckigen Flächen und wenigen Einzelteilen. Mit dicken Stiften üben sie, innerhalb der Linien zu bleiben, und benennen dabei Formen wie Kreis, Quadrat und Rechteck. Ältere Kinder im Grundschulalter gestalten Zahnräder, Kabel, Schalttafeln und feine Verzierungen genauer. Sie können Licht und Schatten auf Metallflächen ausprobieren oder ihrem Roboter zusätzliche Werkzeuge und Fähigkeiten hinzuzeichnen. Feinmotorik, Ausdauer und Vorstellungskraft werden dabei ganz nebenbei geübt. Wer mag, zählt beim Malen die Knöpfe oder ordnet die Bauteile nach Farben und Größen. In der Kita passen die Vorlagen zu einem Gespräch über Helfer im Haushalt und darüber, welche Arbeit Menschen gern selbst erledigen. In der Grundschule lassen sie sich mit einer kurzen Schreibaufgabe verbinden, bei der Kinder Namen, Aufgabe und Bedienung ihres Roboters beschreiben. Auch Gruppenarbeiten sind möglich, wenn jedes Kind einen Roboter für eine andere Aufgabe gestaltet und alle Bilder anschließend zu einer gemeinsamen Werkstatt zusammengelegt werden. Eltern, Großeltern und pädagogische Fachkräfte wählen die Vorlage nach Alter, Ausdauer und Interesse des Kindes. Wer lieber still malt, muss nichts erklären, und ein ungewöhnlich gefärbter Roboter ist ebenso gelungen wie einer in vertrauten Metallfarben.
Für die Malzeit suchen Sie gemeinsam mit dem Kind ein Robotermotiv aus und öffnen die Detailseite des gewünschten Bildes. Dort startet die Druckfunktion den Ausdruck; in der Vorschau lässt sich prüfen, ob die Vorlage vollständig auf ein Blatt passt. Normales Druckerpapier genügt für Buntstifte, für Filzstifte oder Wasserfarben eignet sich etwas festeres Papier. Eine abwischbare Unterlage oder ein altes Zeitungsblatt schützt den Tisch, und ein Becher mit sortierten Stiften erleichtert den Beginn. Buntstifte passen zu Schrauben, Anzeigen und feinen Linien, Wachsmalstifte zu großen Körperflächen und Hintergründen. Wer einen metallischen Eindruck erzeugen möchte, kann graue Flächen mit einem weißen Stift aufhellen oder mit einem silbernen Gelstift kleine Glanzpunkte setzen. Auf einem Restblatt lassen sich Farbkombinationen vorab ausprobieren. Kleine Kinder kommen mit kurzen, dicken Stiften gut zurecht, ältere greifen gern zu spitzen Buntstiften und einem Radiergummi für feine Korrekturen. Das fertige Bild kann an die Kinderzimmertür gehängt, in einer Mappe gesammelt oder als Gruß an die Großeltern verschickt werden. Ausgeschnitten und auf Karton geklebt wird der Roboter zur Spielfigur, mit der sich kleine Geschichten nachspielen lassen; beim Ausschneiden helfen Erwachsene nach Bedarf. In der Gruppe entsteht aus vielen Einzelbildern eine Roboterstadt an der Wand, zu der jedes Kind erzählen kann, was seine Figur gerade tut. Gefällt ein Motiv besonders gut, lässt es sich erneut ausdrucken und mit anderen Farben neu gestalten. So wird aus einem einzelnen Ausdruck nach und nach eine kleine Sammlung eigener Robotererfindungen.

